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Reflexintegrationstraining nach Sieber & Paasch

 

Reflexintegrationstraining ist ein Übungsprogramm für Kinder mit Lern- und Verhaltensproblemen und motorischen Schwierigkeiten

Kinder mit Verhaltens- und Entwicklungsprobleme, die sich vor allem in der Schule bemerkbar machen, können unter einer neuromotorischen Unfreife leiden. Ein bisher unerkannter Auslöser dafür sind Überreste von frühkindlichen Reflexen, die im Babyalter der Gehirnreife dienen. Bleiben diese Reflexe durch Stress und andere Umweltfaktoren aktiv, kann das zu Lese- und Schreibschwächen, verkrampfter Stifthaltung, Herumzappeln oder anderen Auffälligkeiten führen. Mit einem einfachen Übungsprogramm lassen sich diese Restaktivität langfristig hemmen und die Reflexe integrieren, was zu einer erheblichen Besserung des Verhaltens, der Leistung und Gesundheit der Kinder führen kann.

Konzentrationsschwierigkeiten

Das Reflexintegrationstraining nach Sieber & Paasch kann angewandt werden bei:

  • Konzentrationsproblemen
  • Aufmerksamkeitsproblemen
  • körperlicher Unruhe
  • Schwächen bei Lesen, Schreiben und Rechnen
  • Fein- und grobmotorische Schwierigkeiten
  • schlechte Körperkoordination
  • Gleichgewichtsproblemen
     

Mögliche Ursachen für diese Probleme können noch vorhandene frühkindliche Reflexe sein, die noch immer aktiv sind. Durch das entstandene Ungleichgewicht in den Nervenverbindungen und der Muskulatur, können diese Auffälligkeiten auftreten. Mit Hilfe gezielter Übungen unterstützen wir die Harmonisierung der Nervenverbindungen und die neuromotorische Entwicklung. Es handelt sich dabei um Übungen, die die Kinder in den vereinbarten Terminen gemeinsam mit ihren Eltern erlernen. Die Übungen werden dann zuhause am besten täglich ausgeführt. Die individuelle Nachreifung des Gehirns kann bis zu einem Jahr dauern.

Frühkindliche Reflexe

Wir sind von der Natur mit einer Vielzahl von Reflexen ausgestattet. Einige davon begleiten uns ein Leben lang, wie z.B. der Lidschlag oder der Schluckreflex. Unsere Reflexe werden vom Stammhirn gesteuert. Wir unterscheiden angeborene, frühkindliche oder erworbene Reflexe.

Der Unterschied zwischen angeborenen und frühkindlichen Reflexen ist der, dass angeborene Reflexe bleiben, frühkindliche Reflexe sich aber bis zu einem gewissen Alter integrieren und dann nicht mehr aktiv sind. Frühkindliche Reflexe entwickeln sich bereits während der Schwangerschaft, sie sind für die Entwicklung des Kindes notwendig. Sie werden unter anderem auch für den Geburtsvorgang benötigt und sorgen in weiterer Folge für die motorische Entwicklung - wie z.B. die Aufrichtung des Körpers im ersten Lebensjahr. Die Reflexe funktionieren also wie ein interner Bewegungstrainer.

Durch körperliche Bewegungen, die durch die Reflexe gesteuert werden, entstehen im Gehirn des Babys viele Nervenverbindungen. Werden diese Bewegungsmuster nicht richtig ausgeführt, können Reste von frühkindlichen Reflexen aktiv bleiben. Dies kann dann zu Entwicklungsverzögerungen und den oben angeführten Problemen führen.

Frühkindliche Reflexe sind die Basis unserer Entwicklung und dominieren im Gehirn. Sind sie gut integriert, zieht Leichtigkeit ins Leben ein. Wenn die frühkindlichen Reflexe aktiv bleiben, dann schafft man es wahrscheinlich trotzdem, allerdings mit viel mehr Aufwand und eventueller Kompensation, was große Anstrengung erfodert und stets einen Teil der Ressourcen bindet. 

Mögliche Ursachen

Es gibt eine Reihe von Ursachen, warum manche Reflexe nicht vollständig integriert wurden bzw. einige Hinweise dafür, dass noch frühkindliche Reflexe aktiv sind:

Hier einige Beispiele für mögliche Ursachen:

  • Probleme in der Schwangerschaft
  • Kaiserschnitt
  • Frühgeburt
  • Wehenfördernde oder wehenhemmende Maßnahmen 
  • Schwierige Geburt
  • Stress in der Schwangerschaft, während der Geburt oder im Säuglingsalter 
     

Hier einige Beispiele für mögliche Hinweise, dass noch Restreflexe aktiv sind:

  • Geringe Stresstoleranz (Wutanfälle, auch wegen Kleinigkeiten)
  • Verzögerte motorische Entwicklung (Krabbeln ausgelassen)
  • Ängstlichkeit, Trennungsangst
  • Empfindlichkeit gegenüber Geräuschen / Licht / Berührung (z.B. enge Kleidung)
  • Schwierigkeiten beim Schreiben, schlechte Handschrift
  • Starke Mundbewegungen bei feinmotorischer Arbeit (z.B. Schreiben, Zeichnen)
  • Kind wickelt die Füße um die Stuhlbeine
  • Häufiges Sitzen im W-Sitz
  • Reiseübelkeit
  • Gleichgewichts- und Koordinationsprobleme
  • Abneigung gegen Veränderungen
  • Probleme mit der Raumwahrnehmung
  • Schlechte Körperhaltung
     

Um festzustellen, ob noch frühkindliche Reflexe aktiv sind, gibt es einen Fragebogen. Auf Anfrage sende ich diesen gerne zu.

Bitte beachten: Das ReflexIntegrationstraining kann in Krankheitsfällen eine notwendige primäre ärztliche Behandlung nicht ersetzen, aber in Absprache mit dem Arzt Ihres Kindes eine ideale Ergänzung darstellen. Bitte lassen Sie vor Trainingsbeginn durch einen Arzt klären, ob eine Krankheit vorliegt.

Bitte konaktieren Sie mich: +43 660 9106551 oder nina@viavital.at

Reflexintegrationstraining nach Sieber & Paasch

Preise

Reflexintegrationstraining im Einzelsetting
Dauer ca. 60 Min. 65 Euro

Für das Gelingen des Reflexintegrationstrainings ist es unerlässlich, dass Sie mit Ihrem Kind die gelernten Übungen zuhause am besten täglich durchführen. Dies nimmt 5 bis 10 Minuten in Anspruch.



Für alle unsere Angebote gelten unsere Geschäftsbedingungen.

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