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Mit Achtsamkeit ins neue Jahr
Kategorie:
YogaMeditation

Mit Achtsamkeit ins neue Jahr


Möchtest du etwas mehr Achtsamkeit in dein Leben zu bringen? In diesem Beitrag stellen wir zwei einfache Übungen vor, die du in deinen Alltag einbinden kannst.

Gerade der Beginn eines neuen Jahres ist oft von guten Vorsätzen geprägt, die häufig schon in kurzer Zeit über Bord geworfen werden. Aber eine kleine Achtsamkeitsübung ist schnell durchgeführt und lohnt sich, sodass du sie sicher auch länger beibehalten wirst.

Achtsamkeit bedeutet, der Gegenwart unsere Aufmerksamkeit zuzuwenden, ohne zu urteilen. Die Achtsamkeit bringt uns mit unseren inneren Ressourcen in Kontakt, indem wir auf eine ganz besondere Weise aufmerksam sind und unser Leben daher viel bewusster wahrnehmen. Wir verausgaben uns oft im endlosen Tun, Hin – und Herhetzen, das wohl bekannte Hamsterrad.

In diesem Kreislauf ist es oft schwer, wahrzunehmen, wer der Urheber all dieses Tuns ist und welchen Sinn es eigentlich hat. Durch Achtsamkeit gelangen wir nach und nach von diesem Tun zum Sein, dem Verweilen im gegenwärtigen Augenblick.

Der Ritt auf dem Atem

Eine kleine Übung, wie wir unsere Achtsamkeit schulen können, ist das Atemgewahrsein. Dies musst du nicht lange üben: Nimm dir vor, dass du jetzt eine Minute lang ganz bewusst deinen Atem wahrnimmst. Such dir eine Körperstelle, an der dir das besonders leicht fällt, etwa den Eingang deiner Nasenlöcher, deinen Brustkorb oder deinen Bauch. An dieser Stelle bleibst du mit deiner Aufmerksamkeit und beobachtest deinen Atem eine Minute lang. 

Schon diese kleine Übung kann dir helfen, zu mehr innerem Gleichgewicht zu finden, da du durch den Atem in der Gegenwart verankert wirst. Die Gegenwart ist die einzige Realität und doch sind wir oft so sehr mit Vergangenheit und Zukunft beschäftigt. Jeder Atemzug ist die Gelegenheit, ganz im Hier und Jetzt zu sein.

Glück im Einmachglas

Eine andere wertvolle Übung, um unsere Achtsamkeit zu schulen, ist die Übung „Das Einmachglas“. Schreibe jeden Tag auf einen kleinen Zettel ein bis drei erfreuliche Ereignisse, bei denen dir leicht ums Herz geworden ist. Gib diese Zettel in ein Einmachglas. Mache dir dadurch die schönen Dinge im Alltag bewusst – das sind Ressourcen, aus denen du schöpfen kannst.

Empfehlung: Führe diese Übung solange fort, wie es dir Freude macht. Hebe das Glas gut auf. Wenn einmal „Saure-Gurken-Zeit“ ist, kannst du dieses Glas hervorholen und dich daran erfreuen.

Vielleicht begleiten dich diese beiden Achtsamkeitsübungen nun durch das ganze neue Jahr, vielleicht eine gewisse Zeit. Egal wie oft du die Übungen oder eine der beiden durchführst, es wird gut sein.

Weiterführende Literatur: Jon Kabat Zinn: Gesund durch Meditation, Im Alltag Ruhe finden

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